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Berufsperspektive Magical Girl: Vor- und Nachteile

7. Juni 2012 in Sonstiges/Satire

Berufsperspektive Magical Girl: Vor- und Nachteile

Magical Revy

Mit einer Arbeitslosenquote von 6,9% in der Republik muss man nicht unbedingt wählerisch bei der Wahl des Berufs sein. Trotzdem mach es Sinn, sich über seine Perspektiven ausreichend zu informieren. Viele junge Mädchen denken schon früh über eine Karriere als Magical Girl nach, übersehen jedoch leider zu oft die hohen Anforderungen, die der Beruf mit sich bringt.

Die Tätigkeit

Magical Girl beschützen Städte und Landgebiete vor Dämonen, Geistern und anderen seelenfressenden Monstern. Ihre Hauptaufgabe liegt im Vernichten oder Assimilieren der Selbigen mit Hilfe magischer Massenvernichtungswaffen. Magical Girls können sich sowohl zu Protagonistinnen, als auch zu Support oder Nebencharakteren ausbilden lassen. Antagonistische Magical Girls sind allerdings von der EU verboten wurden und eine Ausbildung dazu kann nur im Ausland wie z.B. Japan vollführt werden.

Die Ausbildung

Magical Girl, oder wie es voll heißt: Magische/r Monsterschlächter/in im exekutiven Außendienst, ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Trotz der eher körperlichen Arbeit, fällt die 3-jährige Ausbildung in den Dienstleistungsbereich.

Abitur, oder besser gesagt ein Abschluss ist überhaupt nicht nötig. Viele Magical Girls beginnen ihre berufliche Karriere bereits im Schulalter. Es wird den jungen Bewerbern sogar nah gelegt, so früh wie möglich zu beginnen, um möglichst viel Comedy Slapstick in der Schule bieten zu können.

Vorteile

  1. Magical High Tech Equipment

    Das größte Argument für diesen Job ist das ultra High Tech Equipment, dass er mit sich bringt. Magical Girls haben oft magische Armbänder, magische Amulette oder magische Zigarrtenkippen mit derer Hilfe sie sich in ihren Kampfmodus begeben können. Man kann also bequem Kleidung wechseln, ohne sich erst umziehen zu müssen. Oft kommen diese Verwandlungen mit Licht, Blubberblasen und Herzchen. Diese Effekte sind so aufwendig und flashy, dass Bösewichte und Monster gern abwarten, bis die Verwandlung beendet ist.

    Sekundär bietet das Equipment natürlich auch angenehme Möglichkeiten wie Gehirnwäsche, praktische Vernichtungsstrahlen und natürlich bling bling. Vor allem die Möglichkeit innerhalb von wenigen Sekunden ein fertiges Cosplay zu haben, erfreut viele weibliche Anwärter des Berufszweiges.

  2. Vielseitigkeit

    Viele langweilen sich in ihren Berufen an der Monotonie der Tätigkeiten. Ausgebildete Magical Girls haben jedoch kaum Langeweile, solange sie in der direkten Dienstausführung sind. Auch wenn viele Kämpfe oftmals nach dem gleichen Schemata ablaufen (Monster taucht auf, besiegt Magical Girl temporär, Magical Girl findet einen Weg das Monster wegzulasern, Monster wird besiegt), muss ein Magical Girl viel Kreativität beweisen, um die Gegner möglichst unterhaltsam zu schlagen. Eventuell tauchen von Zeit zu Zeit auch größere Gefahren mit etwas intelligenteren Methoden auf.

  3. Soziale Tätigkeit

    Als Magical Girl zu arbeiten, bedeutet, für die Gesellschaft zu arbeiten. Das Beschützen von Städten vor großen seelenfresenden Monstern und anderen Irren ist ein sozialer Dienst der oft unterschätzt wird. Genau genommen leisten Magical Girls heutzutage schon so gute Arbeit, dass viele Menschen der Meinung sind, dass es gar keine großen seelenfressenden Monster gibt. Eine Arbeit die zwar wenig geachtet wird, aber ein sozialer Dienst an der Menschheit ist.

  4. Ein pflegeleichtes Haustier inklusive

    Magical Girls bekommen in der Regel magische, knuddlige Tierbegleiter mit sich. Diese sind intelligent und können reden. Abgesehen davon, dass sie für den Magical Girl Geheimdienst arbeiten und dich anzeigen, solltest du vom Weg abweichen, sind sie ganz nützlich. Sie geben Hinweise und Tipps zu den Fähigkeiten und Möglichkeiten. Außerdem versuchen sie nicht, wie die handelsübliche Hauskatze, die Kehle ihres Besitzers aufzuschlitzen, wenn er sie knuddeln möchte.

  5. Leicht Freunde finden

    Kaum ein anderer Sport, außer vielleicht Boxen mit Rocky, kann einem so viel Freunde durch pure Gewalt verschaffen. Es ist unter Magical Girls üblich sich mit anderen zu befreunden, indem man so lange auf sie einschlägt und -schießt, bis sie im Krankenhaus landen. Nachdem sie kuriert sind, werden sie dann absolut loyale Freunde.

Nachteile

  1. Bezahlung

    Gute Güte, die Bezahlung. Da sich die meisten Unternehmen im Magical Girl Bereich der Liebe und Toleranz verschrieben haben und außerdem extreme Ausgaben durch die Finanzierung des Magical High Tech Equipments und Reparaturen Kollateralschäden haben, bleibt für die angestellten Exekutivmitarbeiter nicht viel über, als Liebe und Toleranz.
    So sind Magical Girls auch nach der Ausbildung noch auf Sozialzuwendungen des Staates oder Nebenjobs angewiesen.

  2. Mangelnde Aufstiegschancen

    Magical Girl ist eigentlich ein guter, anspruchsvoller Beruf, aber es gibt kaum Aufstiegschancen, zumindest im lokalen Gebiet Erde. Kein guter Beruf für Karrieremenschen.

  3. Unregelmäßig Arbeitszeiten

    Ähnlich wie Feuerwehrmänner sind Magical Girls allzeit in Alarmbereitschaft. Sie haben zwar keine großen Bürozeiten, müssen aber jederzeit bereit sein, zu Krisen aufzubrechen und Monster zu lasern.

Fazit

Kyubei

Bildquellen:
Titelbild: Revy aus Black Lagoon (Omake)
Schlussbild: Kyubei aus Puella Magi Madoka

14 Antworten zu Berufsperspektive Magical Girl: Vor- und Nachteile

  1. Interessant geschriebene Satire, muss ich schon sagen.. Hat was.

  2. wäre schon in erwägung zu ziehen diesen Beruf wenigstens mal auszuprobieren.

  3. zu lang für mich Q_Q

  4. ich hab mich entschieden.. das ist mein traumberuf! q.q

  5. haha, genial 😀

  6. ZORK sagte am 7. Juni 2012

    Schöner Artikel. Zu Schade, dass es da kein gutes männliches Pendant für gibt… oder lieg ich da etwa falsch?

  7. shelmy sagte am 8. Juni 2012

    “Schöner Artikel. Zu Schade, dass es da kein gutes männliches Pendant für gibt… oder lieg ich da etwa falsch?”
    Das ist so nicht richtig. “Kore wa Zombie desu ka” hat einen Jungen, der die Kräfte (und Kleidung) eines Magical Girls erhält. Und “Kämpfer” hat einen Jungen der beim verwandeln den Girl-Teil wohl ziemlich Ernst nimmt.
    Ansonsten habe ich auch von “Mahou Shounen Majorian”, “Broken Blood” und “Mahou Shounen Majorian” gehört.

    Jedenfalls wird dich nichts davon abhalten, mal diesen Berufszweig zu wählen. 🙂

  8. ach du heilige…:X als ich die überschrift sag hab ich das für n schrez gehalten O_O

  9. Woha die Bezahlung ist ein Traum! genauso wie der Beruf û_u.. endlich.. GOODBYE ARBEITSAMT.. ne halt.. die zahlen ja trotzdem.. ach damn!

  10. Good Job 😉

  11. Arka sagte am 14. Juni 2012

    Wo kann ich mich bewerben?
    O.o Traumberuf schlechthin
    Nur müsst ich mir auch gleich überlegen, welchen Nebenberuf ich ausüben könnte – wegen den unregelmäßigen Arbeitszeiten

  12. Ach, da melden sich bestimmt schon ein paar Leihfirmen. Die schicken bestimmt Hartz 4 – Empfängerinnen nach Japan um gegen, Hexen, Dämonen, etc. zu bekämpfen. Sie setzen ihr Leben aufs Spiel……….Und die Kosten für den Flug, Zauberoutfits und Waffen müssen die Magical Girls wahrscheinlich sogar selbst bezahlen. 😉 Und am Ende stehen sie sogar noch schlechter da als vorher. u.u´

  13. Aber der Bericht ist trotzdem genial! :DDD

  14. Wie geil xD